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Unser Wunsch: Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils

Aufbauend auf der Recherche für das Stadtteilportrait sollten im zweiten Schritt die Bewohner*innen des Stadtteils zur Sprache kommen. Aufgrund der Corona Pandemie fand keine Abendveranstaltung im geschlossenen Raum statt, sondern ein zweiwöchiger Stadtteildialog im August 2020, der Bürger*innen des Stadtteils einlud gemeinsam über Ideen und Wünsche für das neue Quartier an der Moislinger Allee zu sprechen. Neben dem Austausch wurde über den Prozess der Entwicklung berichtet und die Ergebnisse der Standortanalyse vorgestellt. Die Bürger*innen von Buntekuh und umliegenden Stadtteilen konnten so frühzeitig über den Entwicklungsprozess informiert und gleichzeitig Teil der Entwicklung werden. Der Bürgerdialog stellte gleichzeitig den Start der Belebung des Standortes dar. Gegliedert war der Stadtteildialog in mehrere Stationen, von denen einige der Information dienten und andere als aktive Beteiligungselemente konzipiert wurden.

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Buntekuhkarte

Im Rahmen des Stadtteildialogs entstand die Buntekuhkarte, in der die Besucher*innen ihre Orte mit Fähnchen markieren konnten. Die Karte versteht sich als Stadtteilkarte Buntekuhs und gibt nun Aufschluss über die Nutzung unterschiedlicher Orte. Hier wurden die Lieblingsorte, Wohnorte, Einkaufsorte, Arbeitsplätze und Schwachstellen des Stadtteils markiert. Als große Schwachstelle wird, das Einkaufszentrum Buntekuh angesehen. Einig sind sich alle Besucher*innen, dass die Grünanlagen eine große Qualität des Stadtteils sind.

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Quartierswerft

In der Station: „Quartierswerft“ durften die Besucher*innen in vier Themenfeldern (Servicestruktur, Mobilität, Freiraum und Wohnform) ihr ideales Quartier zusammenstellen. Hierbei konnte zwischen vorgegebenen Elementen gewählt werden, die im Quartier verortet wurden. Die Abbildung zeigt, wo die Schwerpunkte der Teilnehmenden lagen.

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Das Resümee

„Endlich passiert hier was!“ war der einhellige Tenor der Besucher*innen des Stadtteildialogs in Buntekuh. Die Entwicklung des ehemaligen Sellschopp-Areals, das von der Bevölkerung in den letzten Jahren als Nicht-Ort wahrgenommen wurde, bietet in den Augen der Besucher*innen eine große Chance für die Entwicklung des Stadtteils. Die erhoffte positive Strahlkraft des neuen Wohnquartiers auf die zum Teil von Funktionsverlusten geprägte Infrastruktur (insbesondere das EKZ Buntekuh) wird verbunden mit der Erwartung an einen qualitätvollen Städtebau und eine großzügige und mit dem Umfeld vernetzte Freiraumgestaltung.

Moderne Wohnformen, heterogene Nachbarschaften mit Orten für Begegnung, sowie eine quartiersgerechte Servicestruktur und zeitgemäße Mobilitätsangebote sind die Erwartungen der Besucher*innen an die Entwicklung des neuen Quartiers am Stadtteilpark Wiesental. Damit kann ein weiterer Beitrag für die positive Entwicklung des Stadtteils Buntekuh gelingen, der trotz seiner unbestreitbar vorhandenen Qualitäten leider immer noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat.

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